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680002VINDOBONA II - Wassertechnik des antiken Wiens
 
Laufzeit: 20,00
Sprache: Deutsch
Quelle: 7reasons Niederösterreich
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Das Wiener Trinkwasser besitzt eine ausgezeichnete Qualität da der Grossteil seines Wassers direkt aus dem alpinen Quellgebiet in die Stadt geleitet wird. Bereits 1800 Jahre vor dem Bau der ersten Wiener Hochquellwasserleitung wurde Quellwasser vom Wienerwald in den damals entstehenden römischen Legionsstandort "Vindobona" geleitet. Teile der Wasserleitung wurden um die Jahrhundertwende durch Novalski, Proksch und Kubitschek freigelegt. Durch die Kartierung weiterer Fundstellen konnte eine vage Rekonstruktion der Trassenführung erfolgen, wobei die zwischen den Fundorten liegenden Punkte interpoliert wurden. Die Trasse passte sich weitgehend dem Gelände an, musste jedoch einige Täler, Bäche und Flüsse überwinden und bis an das Legionslager im heutigen ersten Wiener Gemeindebezirk herangeführt werden. Der größte Teil der römischen Wasserleitung für Vindobona verlief in geringer Tiefe im Boden. Die Nivellierung der Trasse erfolgte durch den absteckenden Ingenieur welcher mit einem speziellen Instrument, den Chorobates, das Gefälle berechnete und vorgab. Die Einhaltung eines ausreichenden gleichmäßigen Gefälles der Wasserleitung erforderte den Einsatz ausgleichender Brückenstrecken, Aquaeducte. Ebenso gehörten Tunnelstrecken und Druckwasserleitungen zu den großen baulichen Herausforderungen dieser Zeit
 

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